Stand: 16. August 2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Wichtig vorab
Die Onlinebuchung betrifft nur das kostenlose Erstgespräch.
Mit der Buchung des kostenlosen Erstgesprächs über Calendly wird keine kostenpflichtige Begleitung bestellt und noch kein Vertrag über eine Einzelsitzung oder Prozessbegleitung geschlossen. Erst nach dem Erstgespräch entscheiden beide Seiten in Ruhe, ob und in welchem Rahmen eine kostenpflichtige Zusammenarbeit vereinbart wird.
1. Anbieterin und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für kostenpflichtige Verträge über körperbasierte und energetische Begleitung zwischen:
Maja Martina Heuß
Mein Flow – Praxis für Energetik und ganzheitliches Coaching
Heinrichstraße 92
64283 Darmstadt
E-Mail: info@meinflow-praxis.de
und der jeweiligen Klientin beziehungsweise dem jeweiligen Klienten. Abweichende Vereinbarungen gehen diesen AGB vor, wenn sie ausdrücklich vereinbart oder von der Anbieterin in Textform bestätigt wurden.
2. Kostenloses Erstgespräch und Vertragsschluss
Das über die Website buchbare Erstgespräch dauert ungefähr 20 Minuten, ist kostenlos und dient ausschließlich dem gegenseitigen Kennenlernen, der ersten Einordnung des Anliegens und der Klärung, ob eine Zusammenarbeit passend erscheint. Daraus entsteht keine Pflicht, eine kostenpflichtige Leistung zu buchen.
Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst zustande, wenn sich die Anbieterin und die Klientin oder der Klient anschließend persönlich und individuell über Leistung, Format, Preis und Termin verständigt haben und die Anbieterin den Auftrag annimmt beziehungsweise bestätigt. Maßgeblich sind die bei Vertragsschluss mitgeteilten Bedingungen. Bei Minderjährigen ist die erforderliche Zustimmung oder der Vertragsschluss durch die gesetzliche Vertretung notwendig.
Leistungscharakter
3. Kein Heilversprechen und keine Erfolgsgarantie
Die körperbasierte und energetische Begleitung ist eine individuell vereinbarte Dienstleistung. Geschuldet ist die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Begleitung, nicht ein bestimmter Erfolg.
Es werden insbesondere keine Heilung, Linderung, Symptomfreiheit oder bestimmte körperliche, seelische, emotionale oder energetische Veränderungen versprochen oder garantiert. Wahrnehmung, Reaktion und Entwicklung sind individuell; auch bei sorgfältiger Begleitung können Ergebnisse anders ausfallen als erhofft oder ganz ausbleiben.
Das Ausbleiben einer gewünschten subjektiven Wirkung stellt für sich allein keinen Mangel dar und begründet keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung. Gesetzliche Rechte bleiben bestehen, wenn die vereinbarte Dienstleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht wurde.
4. Abgrenzung zu medizinischen und psychotherapeutischen Leistungen
Die Begleitung beinhaltet keine medizinische, heilkundliche oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung und ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische, physiotherapeutische oder sonstige fachlich notwendige Versorgung. Sie ist auch kein Notfall- oder Krisendienst.
Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden, psychischen Krisen oder medizinischen Notfällen ist unverzüglich eine entsprechend qualifizierte Fachperson beziehungsweise der Rettungsdienst zu kontaktieren. Ärztlich verordnete Behandlungen oder Medikamente dürfen nicht ohne Rücksprache mit der behandelnden Fachperson verändert oder beendet werden.
5. Mitwirkung und Eigenverantwortung
Die Klientin oder der Klient informiert die Anbieterin über Umstände, die für eine sichere und passende Durchführung wesentlich sind, und entscheidet eigenverantwortlich, welche Impulse angenommen und im Alltag umgesetzt werden. Eine offene Mitwirkung kann den Prozess unterstützen, garantiert jedoch kein bestimmtes Ergebnis.
Für Online-Termine sorgt die Klientin oder der Klient grundsätzlich selbst für eine geeignete Internetverbindung, ein funktionsfähiges Endgerät und einen möglichst ungestörten, geschützten Raum.
6. Preise, Rechnungen und Zahlungsfrist
Es gilt der vor Vertragsschluss individuell mitgeteilte und vereinbarte Gesamtpreis. Derzeit werden eine Einzelsitzung von 60 bis 90 Minuten für 147 € und eine Prozessbegleitung mit drei Sitzungen für 420 € angeboten. Eine vereinbarte Ratenzahlung verändert den Gesamtpreis nicht.
Rechnungsbeträge sind innerhalb von 10 Kalendertagen nach Zugang der Rechnung per Überweisung auf das dort angegebene Konto zu zahlen, sofern auf der Rechnung kein späterer Zahlungstermin genannt ist. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
7. Terminabsagen und versäumte Termine
Kostenpflichtige Termine werden persönlich reserviert und sind für beide Seiten verbindlich. Eine Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei möglich und soll per E-Mail, Telefon oder über den vereinbarten Kommunikationsweg erfolgen.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die vereinbarte Vergütung verlangt werden, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Ersparte Aufwendungen und anderweitiger Erwerb werden angerechnet. Der Klientin oder dem Klienten bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Ausfall entstanden ist. Zwingende gesetzliche Rechte sowie eine nachgewiesene unverschuldete Verhinderung bleiben unberührt.
Verspätungen der Klientin oder des Klienten können die Sitzungszeit verkürzen, wenn ein anschließender Termin sonst beeinträchtigt würde. Der vereinbarte Preis bleibt in diesem Fall grundsätzlich bestehen.
8. Prozessbegleitung mit drei Sitzungen
Die Prozessbegleitung umfasst drei Sitzungen zum Gesamtpreis von 420 €. Die Termine werden nach dem individuellen Bedarf geplant und sollen üblicherweise innerhalb von ungefähr zwölf Wochen ab der ersten Sitzung stattfinden. Dieser Zeitraum ist ein angestrebter Prozessrahmen und führt nicht automatisch zum Verfall bereits bezahlter, noch offener Sitzungen. Bei Krankheit oder einem anderen wichtigen Grund wird ein angemessener neuer Zeitraum vereinbart.
Ein vertragliches Rückgabe- oder „Geld-zurück“-Recht allein wegen eines späteren Meinungswechsels oder einer nicht wie erhofft eingetretenen Wirkung wird nicht eingeräumt. Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- und Erstattungsrechte bleiben unberührt.
Wird die Prozessbegleitung aufgrund eines gesetzlichen oder vereinbarten Beendigungsrechts vorzeitig beendet, werden bereits durchgeführte Sitzungen grundsätzlich mit dem bei Vertragsschluss geltenden Einzelpreis abgerechnet. Ein danach verbleibendes Guthaben wird zurückgezahlt. Muss die Anbieterin einen Termin absagen, wird vorrangig ein Ersatztermin vereinbart; ist dies nicht möglich, werden darauf entfallende bereits geleistete Zahlungen erstattet.
Verbraucherrecht
9. Widerrufsrecht und Beendigung
Für einen ausschließlich in den Praxisräumen geschlossenen Vertrag besteht grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht. Wird ein kostenpflichtiger Vertrag dagegen ausschließlich über Fernkommunikationsmittel – beispielsweise per E-Mail, Telefon oder Videogespräch – oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen, kann Verbraucherinnen und Verbrauchern ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. In diesem Fall wird vor Vertragsschluss eine gesonderte Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular zur Verfügung gestellt.
Soll die Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch bereits während einer laufenden Widerrufsfrist beginnen, gelten die gesetzlichen Vorgaben zu ausdrücklicher Zustimmung, Kenntnisbestätigung und gegebenenfalls Wertersatz. Das Widerrufsrecht erlischt bei einer kostenpflichtigen Dienstleistung nicht schon mit ihrem Beginn, sondern unter den gesetzlichen Voraussetzungen erst bei vollständiger Vertragserfüllung.
Über diese Website wird derzeit kein kostenpflichtiger Vertrag über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossen. Die Online-Terminbuchung erfasst ausschließlich das kostenlose Erstgespräch. Gesetzliche Kündigungsrechte, insbesondere bei Vorliegen eines wichtigen Grundes oder soweit ein besonderes Vertrauensverhältnis dies vorsieht, werden durch diese AGB nicht ausgeschlossen.
10. Technische Störungen bei Online-Terminen
Kann ein Online-Termin aufgrund einer technischen Störung im Verantwortungsbereich der Anbieterin nicht oder nicht sinnvoll durchgeführt werden, wird ohne zusätzliche Kosten ein Ersatztermin angeboten. Bei einer technischen Störung auf Seiten der Klientin oder des Klienten bemühen sich beide Seiten zunächst um eine kurzfristige Lösung; falls dies nicht gelingt, wird unter Berücksichtigung der Umstände eine faire Ersatzregelung getroffen.
11. Vertraulichkeit und Datenschutz
Persönliche Inhalte aus der Begleitung werden vertraulich behandelt, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung besteht oder eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt. Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung und den jeweils geltenden Datenschutzvorschriften.
12. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in den sonstigen gesetzlich zwingenden Fällen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt ermöglicht und auf deren Einhaltung die Klientin oder der Klient regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
13. Unterlagen und Nutzungsrechte
Von der Anbieterin bereitgestellte Texte, Audios, Übungen und sonstige Unterlagen sind, soweit nicht anders vereinbart, ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung; gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
14. Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Für den Gerichtsstand gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Diese AGB sind eine sorgfältig erstellte redaktionelle Grundlage auf Basis der beschriebenen Abläufe und der am 16. August 2026 geltenden Rechtslage. Sie ersetzen keine individuelle anwaltliche Prüfung der konkreten Vertrags- und Abrechnungspraxis.